Morita DVT Vergleich (3De versus F40)

von Olaf Löffler

DVT-Aufnahmen des 3De haben mich sehr beeindruckt. Unglaublich, was man darauf alles erkennen konnte. Unser F40 sah nach der Installation dagegen lau aus. Daraus ergab sich die Diskussion, was könnte die Ursache sein.

Der Kupferfilter, welcher im F40 vorhanden ist um die weiche Strahlung zu verringern, wurde irgendwann als mögliche Ursache angesehen. Dann kam die Softwareversion als Ursache dazu und so blieb bei mir haften, daß die Filter in der älteren Software wahrscheinlich besser sind.
Ich habe die Gelegenheit genutzt und Herrn Fleer von Morita darauf angesprochen. Er versprach mir das abzuklären.
Es kam zu einer Testkopfaufnahme durch Moritatechniker in meiner Praxis. Eine Aufnahme mit dem 3De Gerät von dem selben Kopf hatten die Mitarbeiter von Morita mitgebracht.
Danach haben wir beide Aufnahmen verglichen. Die Einstellung der Software auf vergleichbare Werte war mühsam und nicht 100% möglich.

Welche ist für Sie die bessere Aufnahme – A oder B?

A

B

 

29 Gedanken zu „Morita DVT Vergleich (3De versus F40)

  1. Ich finde es toll, wenn man tatsächlich Bildqualität mit denselben Objekten vergleichen kann.

    Leider sind die Beispielvideos komprimiert und ich sehe schon an der Schrift, dass wegen der Kompression ein Vergleich nicht wirklich möglich ist.

    Gibt es eine Möglichkeit, die Videos hochauflösend ins Internet zu stellen?

    • Diese Videos werden als Bildschirmmitschnitt aufgezeichnet und sind in Originalgröße eingestellt.
      Da der Verlust in beiden Aufzeichnungen vorhanden ist, ist ein vergleich möglich. Ansonsten empfehle ich die Originalaufnahmen bei Morita anzufordern.
      Herzliche Grüße
      Olaf Löffler

  2. Um welche Bildqualität geht es beim Röntgen? Um die diagnostische, und hier zählt mehr das, was am Detektor ankommt, als das, was durch Bearbeitung generiert wird. Es wäre sinnvoller die DICOM Datensätze einem solchen Vergleich zu unterziehen, entsprechende Tests und Messungen durchzuführen, wenn möglich, und die Originaldaten mitsamt der Metadaten einzustellen. Durch Betrachtung mit einem DICOM-Viewer kann man dann auch den Einflussfaktor (Viewer)Software ausblenden. Herzliche Grüße, Marc

    • Hallo Marc,
      das kann man machen. Wäre das nicht eher etwas für Voxeltalk?
      Gerne kann ich Dir die mir vorhanden Datensätze zur Verfügung stellen.
      Herzliche Grüße
      Olaf

      • Warum nicht, Olaf, aber die wichtigen Messungen, wie MTF, Noise, line-pairs etc., kann ich auch nicht durchführen. Darauf muss man hinweisen aber Morita macht das ja auch nicht. Wenn, dann mache ich das und Du publizierst das als Teil II. Es ist schließlich Deine Idee. Texten können wir ja zusammen.

        LGM

        sent by my iPhone

        >

    • Vllt. bin ich ja nicht ganz up-to-date: ist es nicht so, dass – egal welches Format – wir im digitalen Rö nichts ohne Software sehen würden? Bzw. nur mit und durch Software etwas „sehen“ können? Und dass bessere und schönere Bilder nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben müssen (aber durchaus können?) Dass wir uns also komplett auf die Firmen verlassen müssen, dass diese uns korrekte Abbildungen liefern? Und nicht irgendwelchen schöngerechneten Firlefanz? Ohne den Vergleich zum Original (Phantom) ist ein Vergleich der Aufnahmen untereinander – egal ob im Quasi-Standard DICOM – doch weitgehend Augenwischerei?!?

      • Lieber Yango,
        inwiefern handelt es sich beim DICOM Standard um einen Quasi-Standard? Es ist doch gerade die Intention der MEMA, einen Standard entwickelt zu haben, der das ausblendet, was nicht nur Du als „Schonrechnerei“ bezeichnen würdest. Der Vergleich mit einem Phantom, ganz schwieriges Thema, ergibt sich aus dem, was man als Goldstandard ansetzt, was also die abzubildende klinische Situation oder Realität am besten darstellt. Das berührt aber nicht zwingend die Vergleichbarkeit im Sinne der Rekonstruktion, um die es hier eigentlich geht. Herzliche Grüße, Marc

        • Jungs, ich versteh´nur Bahnhof. Ich finde es aber wirklich toll, wenn so ein Thema von Olaf hier angestoßen wird und sich dann eine angeregte Diskussion ergibt zwischen lauter Enthusiasten, die versuchen, mit großem Einsatz die Qualität Ihrer Untersuchungen zu verbessern. DAS ist genau der Grund, weshalb mir der Beruf als Endo-Behandler so viel Spaß macht, weil es allen um die Sache geht. So, das musste mal gesagt werden…(:-)

          Gut´s Nächtle!

        • Lieber Marc,
          ich habe noch das erste DVT bei Herrn Jacobs in seiner Praxis in Marburg bestaunt. Damals gab es schon Dicom, aber es galt als Quasi-Standard, weil es zwar von vielen Geräteherstellern (gegen viel Geld) unterstützt wurde, aber eben nicht von irgendwelchen Gruppierungen als Standard definiert worden war. Daher dieser Terminus. Hatte sich irgendwie festgesetzt.
          Und nein, es geht doch nicht um die Frage, wer schöner, sondern wer „richtiger“ röntgt, und diese Frage sollte nach meinem Dafürhalten zumindest nach wesentlichen Änderungen an den Geräten / offenbar Filter geändert / geprüft werden. Wenn Dicom das kann – ok, ich kenne die Spezifikation nicht gut genug. Doch da Du schreibst: „… nicht zwingend …“ …
          Beste Grüße
          Yango

      • Dass eine Software-seitige „Verbesserung“ der Bildqualität auch nach hinten losgehen kann, sieht man mMn nach bei dem viel beworbenen s.g. ASTRA-Filter von Sirona. Sieht zwar knackig aus (HDR-artig, extremer Kontrast), macht ein ordentliches, realitätsnahes Befunden aber nicht mehr möglich. Glücklicherweise kann man den Filter abschalten, wenn man weiß, wo man klicken muss

        • Lieber Marc,
          also, wenn ich hier lese, dass Rö-Geräte miteinander verglichen werden sollen, und zwar auf Basis einer klinischen (?) Aufnahme, von der niemand weiß, ob und was diese zeigt, ob die Bildgeometrie stimmt, bzw. ob diese bei A oder B korrekt(er) ist, oder welche anderen Parameter bei A oder B richtig(er) sind, und die entscheidende Frage lautet, welche Aufnahme denn die „bessere“ (ok, ist nicht die schönere, dann bitte ich um die Definition von „bessere“) sei, dann erlaube ich mir, mehr oder weniger dezent, darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidung nach meinem Verständnis gar nicht möglich ist. Mag sein, dass diese Ansicht nicht richtig ist… Dann bitte ich um Korrektur.
          So wie ich die Infos zum Dicom-Standard verstehe, ist dieser entwickelt worden zur Kommunikation der bildgebenden Geräte untereinander. Damit können wir zwar davon ausgehen, wie Du schreibst, dass software-spezifische Einflüsse durch die Verwendung übergreifender Dicom-Viewer irrelevant werden. Aber ob die „diagnostische“ Bildqualität die „bessere“ ist, wissen wir auch nach Dutzenden von solchen Vergleichen nicht. Da braucht es nach meiner Überzeugung eben entweder wissenschaftliche Untersuchungen mit Goldstandard-Phantom – oder viel Glaubenskraft an die Unfehlbarkeit unserer Dentalfirmen.
          Herzlichst
          Yango

          • Guten Abend, Yango,
            Olaf hat hier ein Beispiel eingestellt, das die subjektive Wahrnehmung anspricht, so wie dies tagtäglich der Fall in der Praxis ist. Dir liegen ebenfalls tagtäglich radiologische Aufnahmen vor, die Du subjektiv als gut oder eben als schlecht wahrnimmst und beurteilst und die qualitativ durchaus vergleichbar sind, insbesondere dann, wenn sie zum Beispiel im Recall vergleichbare Anatomien abbilden, von denen Du auch nicht weißt, wie sie tatsächlich beschaffen ist. Rauschen, Scatter, CNR, SNR, Linienpaare, alles Parameter, die wir subjektiv in begrenztem Umfang durchaus wahrnehmen und vergleichen können. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet müsste man so einen Vergleich natürlich wesentlich höher hängen, d. h. Material und Methode am Goldstandard der Histologie/bestimmten Phantomen und den bekannten physikalischen und mathematischen (Mess)Parametern und -Standards ausrichten. Die Messungen am Phantom und Prüfkörper sind übrigens Bestandteil der Qualitätsprüfungen von Röntgengeräten. Wenn Du Dir den gesamten thread durchgelesen hast, dann wirst Du feststellen, dass manches, was Du hier anmerkst eigentlich obsolet ist, weil bereits geklärt, bzw. gegeben. Lies‘ Dir bitte die relevanten Dateien zum DICOM Standard durch, dann wird Dir ersichtlich, worum es bei DICOM geht und wie sich dieser Standard seit der Zeit von Herrn Jacobs weiterentwickelt hat.
            Herzliche Grüße
            Marc

          • Lieber Marc,
            selbstverständlich liegen mir tagtäglich Aufnahmen vor, die ich zu beurteilen habe – ich stelle sie halt nicht ins Netz mit nicht beantwortbaren Fragen.
            Da helfen dann auch keine unnötigen Verweise auf Standards, die nach meiner Ansicht NICHTS mit der Problematik zu tun haben – zumal diese Standards im ursprünglichen post gar nicht vorkamen.
            Es bleibt für mich dabei: die hier eingestellte Frage ist irrelevant, da sie auf den Vergleich von zwei Aufnahmen abzielt, der so nicht entschieden werden kann. Oder hast Du vllt. irgendwo die Eingangsfrage beantwortet? Nein? Warum wohl nicht?
            Und ehrlich gesagt: ich weiß wirklich nicht, warum ich hier den Buhmann abgeben soll. Wenn Du der Meinung bist, ich hätte unrecht, dann schreibe dies bitte. Und gib bitte die exakte Literaturstelle an, mit der Du Deine Ansicht unterbaut siehst, aber bitte versteck Dich nicht hinter vielseitigen Webdokumenten…
            Beste Grüße
            Yango

          • Hallo Herr Pohl,
            welches ist für Sie die Bessere der zwei Aufnahmen beim Betrachten.
            Das können Sie sagen, oder Sie sehen keinen Unterschied oder Sie schreiben, daß sie gern das ganze ohne Einfluß der Vierersoftware sehen möchten.

            Es geht hier um einen Blogbeitrag. Wir betreiben hier keine Studie und ich kann und will dies auch gar nicht leisten.

            Wenn Sie zwei DVT vom selben Zahn befunden, haben Sie sicher auch festgestellt, diese Aufnahme ist für subjektiv besser zu beurteilen war als die Andere.

            Im Text dazu steht, daß eine Meinung vorherrschte, der ich auch erlegen war, die 3De Aufnahmen sind besser zu beurteilen, bzw haben weniger Artefakte, sind „Schöner“.

            Allerdings sollten Sie gelesen haben, daß im Text steht, daß dies zwei TESTKOPFAUFNAHMEN (Testkopf der Firma Morita) und jeweils die selben
            Ingenieure von Morita waren. Die technischen Daten können nicht gleich sein, da es zwei nicht technisch identische Geräte sind. Ist schon viel Aufwand für einen kleinen Blogautor, der das ganze in seiner sehr geringen Freizeit ohne jegliches kommerzielles Interesse betreibt. Aber Sie können in Ihrer Position mehr veranlassen. Wäre doch eine Möglichkeit aktiv zu werden und notwendig, wenn soviel Aufnahmen durch Sie befindet werden müssen. Die kommen dann sicher auch nicht von den gleichen Geräten.

            „ich stelle sie halt nicht ins Netz mit nicht beantwortbaren Fragen.“
            Ich empfinde diese Zeile im Kommentar weiter unten von Ihnen als abschätzig. Muss man das schreiben. Nicht, wenn man die Arbeit Anderer etwas respektiert.

            Stellen Sie doch Fälle aus Ihrer praktischen Tätigkeit vor. Wenn soviel DVT Aufnahmen anfallen, dann ist immer etwas für uns dabei.
            Gastautoren sind gern gesehen. Sie wissen, wie weit das therapeutische Wissen bei traumatischen Zahnverletzungen verbreitet ist. Lassen Sie Bilder sprechen, der Worte gibt es genug.

            Herzliche Grüße
            Olaf Löffler

          • Lieber Olaf,

            Du solltest Dich weder rechtfertigen, noch klein machen. Für jeden, der mit der Materie vertraut ist, insbesondere mit den angesprochenen Geräten, ist dieser Beitrag von Interesse. Was ich noch vermisse, Tom erwähnte es auch, das ist die mehr oder minder detaillierte Beschreibung dessen, was zur subjektiven Verbesserung oder Veränderung der Bildqualität beigetragen hat.

            Die subjektive Beurteilung von Bildqualität und/oder diagnostischer Auswertbarkeit von Röntgenaufnahmen, wie auch Digitalen Volumentomographien, ist übrigens wissenschaftlich etablierte Methode und findet Anwendung in dutzenden von Publikationen. Natürlich hat man es dort mit einem Pool (vermeintlich) kalibrierter Observer zu tun, aber hier bei Wurzelspitze tut es auch ein Pool unkalibirierter Leser und Trolls mit mehr oder weniger Erfahrung.

            Wie erwähnt, ein Vergleich von DICOM Datensätzen oder Rohdaten würde vielleicht noch ein wenig aufschlußreicher sein. Zumindest ist die Verwendung dieses Datenformats, nebst geeigneter Analysesoftware, nachweislich das Verfahren der Wahl, wenn es in wissenschaftlichen Studien um die Evaluierung von Bildqualität in der Radiologie geht.

            Denjenigen, die mit der Materie noch nicht so vertraut sind, sei Google Scholar empfohlen. Search terms „cbct AND image AND quality AND dicom“. Eine beschreibende Kurzfassung des DICOM Standards findet sich nur bei Wikipedia, die ist aber etwas fehlerhaft. An der Seite der NEMA führt kein Weg vorbei, auch wenn der für manche zu beschwerlich zu sein scheint.

            Herzliche Grüße
            Marc

          • Hallo Marc,
            noch bin ich an den Daten dran. Mir liegen nicht die Rohdaten für das 3DE vor. Deshalb noch etwas Geduld.
            herzliche Grüße
            Olaf

  3. Finde A besser. Ich bin ja beim F40 auch noch am tüfteln, um die Bildqualität zu optimieren, obwohl ich insgesamt nicht unzufrieden bin. Würdest Du Dich an meiner Stelle mit Herrn Fleer kurzschließen und hättest Du da Kontaktdaten für mich?

    LG Bernard

  4. Lieber Herr Löffler,
    pardon, wenn ich Sie verletzt haben sollte. Nichts liegt mir ferner.
    Sie müssen sich und Ihre blogs aber schon daran messen lassen: Sinn machen sollen sie. Sinn für Ihre Leser.
    Es tut mir Leid, aber ich kann weder in Ihrer Problemdarstellung noch in der Diskussion irgendeinen Sinn erkennen, mit Ausnahme meiner Einlassungen. Es macht keinen Sinn, zwei Aufnahmen in einen Vergleich zu stellen, von denen man nicht weiß, welche denn die „richtige(re)“ ist. Wer hat denn etwas davon, wenn 100x A genannt wird? Sie schreiben doch selbst, dass sie unzufrieden waren. Und nun? Wissen Sie jetzt mehr? Was hat Ihnen denn diese Session gebracht? Ist A oder doch B das „bessere“ Gerät? Und was wollten Sie mit Ihrer Umfrage denn erreichen?
    Es mag ja sein, dass die Morita-Mitarbeiter ein Phantom mitbrachten. Gut, dann hatte das ja wenigsten Sinn gemacht. Und? Woher soll der geneigte Leser das wissen? Und wenn er es wüßte – was hülfe ihm dieses Wissen? Nüscht. Denn er weiß immer noch nicht, ob A oder B das „bessere“ Bild liefern. Denn es fehlen ihm die richtigen und wichtigen Infos.
    Und nein, ich mache keine sinnlosen Sachen, noch nicht einmal für Sie.
    Etwas anderes ist natürlich die Diskussion von Trauma-Befunden. Mache ich gerne. Stecke gerade in der Planung eines eigenen Trauma-blog-Systems. Vllt. sollten wir uns einmal über eine Kooperation unterhalten…
    Herzlichst
    Yango Pohl

    • „Wer hat denn etwas davon, wenn 100x A genannt wird? Sie schreiben doch selbst, dass sie unzufrieden waren. Und nun? Wissen Sie jetzt mehr? Was hat Ihnen denn diese Session gebracht? Ist A oder doch B das „bessere“ Gerät? Und was wollten Sie mit Ihrer Umfrage denn erreichen?“

      Ich wollte gar nichts erreichen. Es ist für mich kein großer qualitativer Unterschied in den Aufnahmen erkennbar. Damit kann man sehen, daß es möglicherweise keine Unterschiede geben könnte.
      Wenn die Aufnahmen nicht diese Qualität erreichen liegt es an den Einstellungen der Software oder/und des Gerätes.
      Weiterhin kann man daraus schließen, daß die Verringerung der weichen Strahlung durch den „Kupferfilter“ des F40 zu keinen großen Unterscheiden in diesen Aufnahmen führt.
      Natürlich ist das nur eine Vermutung und wir haben keine stark „artefaktbehaftete Aufnahmesituation“.
      Für mich ein wichtiger Punkt.
      Ich halte eine Schulung durch den Gerätehersteller für sehr wichtig und auch solche Aufnahmen um mögliche Darstellungen zu sehen.
      In meiner Praxis tauchen immer mehr DVT Aufnahmen auf, die für eine endodontische Fragestellung völlig ungeeignet sind. Die Indikation der Aufnahmen war nicht selten eine endodontische Fragestellung.

      Herzliche Grüße
      Olaf Löffler

  5. Lieber Herr Löffler,
    „Ich wollte gar nichts erreichen.“
    Also ein blog um des blogs willen?

    Lieber Marc,
    und wenn Du noch hundertmal den gleichen xxxx schreibst: es wird nicht besser.
    Niemand hier interessiert sich für die Spezifika des Dicom-Standards. Und mit Recht. Dafür gibt es Fachleute, so wie Dich(?!?) Diese Fachleute sollten in der Lage sein, die typischen Fragestellungen der blog-Gemeinde zu erklären (hier: ist der Dicom- Standard dazu geeignet, anhand von zwei Aufnahmen und ohne Kenntnis weiterer Parameter, insbesondere ohne Kenntnis des Phantoms), und diese nicht gesammelt auf reichlich undurchsichtige Webseiten loszulassen bzw. diesen gar eine google-scholar-Suche mit 3040 Treffern (Stand heute, 14h) zu empfehlen…
    Und nein, ich sehe nicht, dass sich Herr Löffler klein gemacht hätte.

    Beste Grüße
    Yango

    • So, es REICHT jetzt!
      Olaf wollte aufmerksam machen auf Unterschiede in der Abbildung durch verschiedene Geräte und hat dabei ein paar Fragen aufgeworfen. Möglicherweise war das nicht perfekt in Bezug auf die Ausführung, Fragestellung oder was weiß ich. Wem das nicht wissenschaftlich genug ist, der ist aus meiner Sicht herzlich willkommen, es besser zu machen oder eigene Fälle zu präsentieren. Nur kritisieren ist da einfach mal zu wenig, meine ich! Aber das hatten wir ja schon ein paar mal, oder?

      • Lieber Dr. Bengs,
        es ist leider so, dass sich in diesem blog Leute tummeln, die KEINE Ahnung haben. Keine Ahnung z. B. von den Zusammenhängen in der Radiologie. Oder beim FZT. Oder bei den Feinheiten der Endo. So wie z.B. ich. Dann erwarte ich, als Unwissender, dass die Infos in diesem blog mir weiterhelfen. Und nicht zu meiner Verwirrung beitragen. Oder zu einer Fehlinformation.
        Und wenn ich als mitlesender Kollege feststelle, dass sich jemand in einem blog verrennt, und zwar heftig, und ich habe das Gefühl, dass das nur mir auffällt, was würden sie von mir erwarten? Klappe halten, und durch? Und alle anderen fehlinformiert halten?
        Hatten Sie nicht weiter oben geschrieben, Sie würden nur Bahnhof verstehen? Und, jetzt besser? Schreiben Sie doch bitte einmal, was Sie aus dieser Diskussion mitgenommen haben, ohne gleich den Stab über mir zu brechen. Gilt übrigens für alle Mitlesenden…
        Und dann schauen Sie sich bitte diese blogs hier nochmals genau an, und markieren Sie bitte
        1. explizite Aussagen
        2. allgemeine Aussagen mit Sinn
        3. allgemeine Aussagen ohne Sinn
        4. Beleidigungen und abschätzige Bemerkungen.
        Und dann können Sie meinetwegen mit mir abrechnen. Doch möchte ich um Eines bitten: berücksichtigen Sie bitte auch die Entwicklung in diesem blog, z.B., dass ich meinen ersten Beitrag als Frage formuliert hatte. Dass Herr Löffler mit seinen Infos erst reichlich spät in die Diskussion eingestiegen ist. Und dass Herr Semper es immer noch nicht geschafft hat, für jeden Troll einsichtige Web-Infos für Sie und mich aufzuarbeiten.
        Beste Grüße,
        Yango Pohl

        • Lieber Dr. Pohl,

          Sie sind doch ein sehr erfahrener Kollege mit großer Reputation und einer beeindruckenden Liste von Veröffentlichungen. Daß nicht jeder Beitrag in diesem Blog den hohen Anforderungen an eine Publikation in einem peer Review Journal erfüllen kann, liegt doch auf der Hand.
          Sie haben mit einigen Ihrer Anmerkungen ja vielleicht recht, aber der Ton macht die Musik.
          Die Kollegen, die diesen Blog mit Beiträgen füllen, tun dies Woche für Woche, Jahr für Jahr, regelmäßig.
          Davor ziehe ich den Hut, muß man erst mal schaffen. Nicht alle Beiträge können da stets bis ins Detail ausgefeilt sein und vielleicht bleiben auch mal Fragen offen. Alle, die hier mitlesen, werden IN DER REGEL von dem hohen Niveau der Beiträge profitieren, zumindest trifft das auf mich zu.
          Und darum geht es doch, oder? Also, bitte schön, gelegentlich „fünf gerade sein lassen“…

          Es grüßt Sie freundlich

          Bernard Bengs

          • Lieber Dr. Bengs,
            Sie shreiben mir aus dem Herzen.
            Wenn Sie meine Beiträge hier gelesen haben, dann wissen Sie, dass ich diesen Blog ganz regelmäßig und wiederholt über den grünen Klee gelobt habe. Es ist schon klar, ein blog kann natürlich keine wissenschaftlichen Studien ersetzen. Es ist auch klar, dass die Kollegen sich den – pardon – Arsch aufreißen für diesen Blog. Und es ist auch so, dass ich genauso regelmäßig mir auf die Zunge beiße, um bloß nicht zu viel zu schreiben. Da gäbe es nämlich schon genug. Insofern lasse ich durchaus etwas häufiger als sinnvoll “fünf gerade sein“.
            Aber: wenn es hier zu einer Fehlinformation kommt, und diese Fehlinformation eine grundlegende ist, und diese Fehlinformation mangels Wissen in der Kollegenschaft droht, sich festzusetzen, womöglich weitergetragen wird, dann sehe ich es als meine Pflicht an, darauf hinzuweisen. Es ist nämlich nicht so, dass ich meine Einlassungen aus Jux und Tollerei hier schreibe, sondern dass ich dies im Sinne meiner Kollegen tue, auch und unter anderem deswegen, weil ich diesen blog „adoptiert“ habe. Schließlich sehe ich diesen blog ja nicht als etwas Unabänderliches an, sondern als ein Angebot, das auch und vornehmlich von der Mitarbeit der Kollegen lebt.
            Nun, das bedeutet natürlich, dass es zu dem einen oder anderen Thema verschiedene Meinungen geben kann. Dann sollten diese, so meine ich jedenfalls, auch ausdiskutiert werden. Selbstverständlich können und dürfen sie auch natürlich den Ton kritisieren, mit dem hier Beiträge geschrieben werden. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich mir hier keiner Schuld bewusst bin. Denn meine Argumentation war und ist stringent und korrekt. Wenn diese Diskussion hier etwas aus dem Ruder gelaufen ist, dann bitte ich dafür um Entschuldigung; das war nicht meine Absicht. Ich möchte aber weiterhin darauf hinweisen, dass es für mich als Schreibenden extrem unbefriedigend ist, vielleicht sogar herabsetzend, wenn meine Einlassungen gar nicht berücksichtigt werden, wenn meine Bitten um Korrektur mit nichtssagenden Antworten belegt werden und zu guter Letzt dann gesagt wird, es wäre ja alles gar nicht so gemeint, ein blog wäre keine Wissenschaft, usw. Dafür setze ich mich nicht hier im Stundentakt hin und schreibe mir die Finger wund und lasse mir dann auch noch an den Kopf werfen, ich sei wohl ein bisschen minderbemittelt, wenn ich meine Kollegen so angehen würde.
            Herzlichst
            Yango Pohl

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