DAC universal – Teil 4

von Christian Danzl

Hier, hier und hier habe ich schon über den DAC berichtet.

Er läuft ohne Zwischenfälle. Heutzutage für ein neues Dentalprodukt leider eine Seltenheit.
Er verbraucht seine Materialien und schont die Übertragungsinstrumente.

Bis letzte Woche.
Erster „Zwischenfall“.
Es betraf nicht den DAC eigentlich nicht direkt.
Es war die Öldose, die Probleme machte.
Sie liess sich nicht mehr abschrauben.

Unglücklich.
Vom Dosenkörper (Alu) des Nitram-Öl hat sich das Kunststoff-Gewinde gelöst.
Nicht ganz, nur soweit, dass die Verpressung/Verklebung gelöst hatte und sich der Dosenkörper im Gewindeteil drehen liess.
Somit war ein Abschrauben der Dose nicht mehr möglich.

Leider ist das Gerät auch so konstruiert, dass man das Gewinde der Öldose nicht rankommt.

Mit etwas Fummelei konnte man die die Aludose vom Gewinde ganz lösen, so dass zumindest das verbliebene Gewinde von oben (eher weniger als mehr) zugänglich war.
Dann liess sich des Plastikgewinde mit einem, zum Schraubenzieher umfunktionierten, Gipsanmischspatel abschrauben und eine neue Dose einsetzen.

Wir fragten uns natürlich: Anwenderfehler?

Und kamen zum Entschluss: Nein. Konstruktionsfehler.

  1. Gewinde und Dose sollten so miteinander verbunden sein, dass man das, was man zusammenschraubt auch wieder auseinanderschrauben kann – egal wie wenig Fingerspitzengefühl der Anwender hat. Also Kontruktions-/Herstellungsfehler der Öldose.
  2. Kein schneller Zugriff aus das Gewinde der Dosenaufnahme in DAC. Über eine Klappe auf der rechten Seite des Gerätes hätte man bessere Kontrolle und Zugriff auf das Gewinde der Öldosenaufnahme.

Ich hoffe es bleibt ein Einzelfall, nicht nur bei mir, sondern auch bei den anderen DAC-Benutzern.

Wenn nicht, noch ein paar Bilder, wie man das schwarze Gewindeteil entfernen kann.

5 Gedanken zu „DAC universal – Teil 4

  1. Sehr geehrter Herr Kollege,
    genau das gleiche Problem mit dem DAC hatte ich vor ca. einem Jahr auch.
    Seitdem schraube ich die neuen Ölkartuschen nur ganz leicht ein, bis geradeso Öl ins Gerät fliessen kann. Vorher dachte ich immer, die Dose fest anziehen zu müssen, damit es „dicht“ ist.
    Seither klappt es auch mit dem Ausschrauben. Ansonsten funktioniert das Gerät, wie auch von Ihnen beschrieben, sehr zuverlässig.

    Viele Grüße

  2. Wie genau sieht den die Dose ohne den schwarzen Kunstoffanteil aus? Könnte man jetzt nicht den „neuen Adapter“😄 nutzen und ein günstigeres Öl nutzen? Das Nitramöl ist doch arg preisintensiv…

      • Ich dachte eher an die ganze anderen Öl-Flaschen von anderen Anbietern wo nicht 200ml wie bei Nitram Oil €46 kosten, sondern 500ml €12. Aber ansich könnte man auch sicher Brunox nehmen oder das Ballistol, hilft dann auch gegen spröde Lippen bei Patienten :D…

        Gruß Gregor S.

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