a dozen ways to prevent nickel-titanium rotary instrument fracture

a dozen ways to prevent niti fractures

2D zuzüglich 3D (II)

von Ronald Wecker

Das die an diesem 46 vor einem Jahr durchgeführte WSR nur in Teilen erfolgreich, war erschliesst sich bereits im zweidimensionalen Ausgangsbild.

Klinisch imponierte eine deutliche palpatorische Druckdolenz im Bereich der mesialen Wurzel, eine starke Perkussionsempfindlichkeit, sowie spontan einsetzende Schmerzattacken. Die im distalen Kanal befindliche Schraube scheint die Wurzel zur Furkation hin fast zu perforieren. Die Wurzelfüllung im distalen Kanal ist inhomogen, es fehlt der Anschluss zur retrograden Füllung.

Mesial ist nur ein retrograder Verschluss zu erkennen, der zudem distal des zu vermutenden Kanalverlaufes liegt. In Revisionsfällen mit Zustand nach WSR und retrograder WF ist es in meinen Augen ratsam, das retrograde Füllmaterial als potentiell kontaminiert anzusehen und zu versuchen es orthograd zu entfernen.

Die Entfernung von retrogradem Füllmaterial setzt zunächst einen minimalen Sichtkorridor und eine entsprechend angelegte Zugangskavität voraus. Ausserdem ist es von Vorteil,  die genaue Lage des Material in Relation zum Neo-Foramen zu kennen. Selbst mit einer Vielzahl exzentrischer Röntgenbilder kann diese Beurteilung schwierig werden.

Mit Hilfe eines  DVT ist der Behandler in der Lage bereits präoperativ genaue Aussagen zur Lage des periapikalen Materials und zur räumlichen Beziehung der beteiligten Wurzelkanäle zu machen. Die Behandlungsstrategie kann quasi am „grünen Tisch“ festgelegt und nicht erst intraoperativ ermittelt und angepasst werden.

In vorliegendem Fall zeigt das DVT, dass der retrograde Verschluss nur im Bereich des mesiobukkalen Neo-Foramens liegt. Die Lage ist etwas distal und deutlich lingual des Originalkanlverlaufes. Der mesiolinguale Kanal läuft nach bukkal gekrümmt auf den MB zu ohne mit ihm zu konfluieren. Um das retrograde Füllmaterial entfernen zu können ist eine Verlagerung der Zugangskavität in den mesiobukkalen Höcker der vorhandenen Krone notwendig.

Nur so kann mit Hilfe einer vorgebogenen Endosonore-Feile das Neo-Foramen leicht tropfenförmig nach lingual erweitert werden, um dann unter Sicht das retrograde Füllmaterial nach orthograd zu entfernen. Aufgrund der deutlichen Krümmung nach bukkal erfolgt die Ausdehnung der Zugangskavität zum ML in gleicher Weise nach lingual.

Die entfernte Guttapercha zeigt apikal deutliche Kontaminationsspuren. Nach chemomechanischer Präparation trat ein Flüssigkeitsaustausch zwischen MB und ML über die apikal vorhandene knöcherne Krypte auf. Die für den mesiolingualen Kanal erstellte Messaufnahme (Feile eingebracht auf EFL=0,0) lässt noch geringe Reste von Retro-Material erkennen. Diese wurden anschliessend , aufgrund der starken Krümmung ohne direkte Sicht, mittels Endosonore-Feile entfernt.

Hilfreich erwies sich dabei eine kleine Menge Spüllösung im unteren Kanal-Millimeter von MB stehen zu lassen. Der aufgrund der Oberflächenspannung leicht konvexe Flüssigkeitsspiegel wirkt wie eine optische Linse und ermöglicht ein „um-die-Ecke-Gucken“. Das weiße retrograde Material wird „sichtbar“.

Nach Anlegen eines periapikalen Widerlagers aus Kollagen wurden beide Kanalsysteme mit MTA obturiert und der Zahn adhäsiv verschlossen. Das 2D-Röntgenkontrollbild erweckt den Eindruck, dass die Obturation zu kurz durchgeführt wurde. Dafür ist der schräge Verlauf der Resektion sowie der deutlich koronal des radiologischen Apex endende mesiolinguale Kanal verantwortlich.

Die Behandlung ist zur Zeit kompromissbehaftet, da aus finanziellen Gründen von einer Revision des distalen Kanals abgesehen werden musste. Sie zeigt jedoch welchen Einfluss die, durch eine präoperativ durchgeführte dreidimensionale Röntgendiagnostik gewonnenen Erkenntnisse auf die Behandlungsstrategie haben.

Hat die Insolvenz von Kodak Auswirkungen?

von Olaf Löffler

Wird die Insolvenz von Kodak den zahnmedizinischen Bereich in Deutschland tangieren?

Unter diesem Aspekt habe ich etwas im Internet recherchiert, bei Carestream angefragt und folgende Quellen/Statements für Sie gefunden.

  • Auf meine Mailanfrage bei Carestreamdental*:
    Bis dato habe ich keine offizielle Stellungnahme auf meine Mailanfrage erhalten.
    Sobald mir dies zugestellt wird, werde ich es hier veröffentlichen.
* Unternehmensportrait
Carestream Dental und Kodak Dental Systems Produkte:
Fazination im Detail ˆ Innovationen für die Gesundheit
Mit einem Umsatz von 1,8 Mrd. € – davon 350 Millionen im Dental-Bereich – zählt Carestream Health, Inc. mit Hauptsitz in Rochester, New York, zu den führenden Herstellern von zahnmedizinischen und medizinischen Bildverarbeitungssystemen und IT-Lösungen. Die Produktpalette reicht von molekularen Bildverarbeitungssystemen bis zu Röntgenfilmen und digitalen Röntgenprodukten für den Markt der zerstörungsfreien Materialprüfung. Carestream Health entstand im Jahr 2007 bei der Übernahme der Eastman Kodak Company‚s Health Group durch die in Toronto, Kanada, beheimatete Onex Corporation (TSX: OCX). Aufgrund seines innovativen Produktportfolios und der umfassenden globalen Vertriebs-, Service- und Distributionskapazitäten sind Produkte von Carestream Health in nahezu 90 % der Krankenhäuser und Zahnarztpraxen weltweit zu finden. Carestream Health beschäftigt 7.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 150 Ländern aktiv. Um der wachsenden Bedeutung des Dentalmarktes Rechnung zu tragen und den Service weiter zu verbessern, konzentriert Carestream Health den Dentalbereich seit Ende 2010 in dem eigenständigen Unternehmensbereich Carestream Dental. Als einziger Komplettanbieter bedient Carestream Dental das gesamte Spektrum vom Film bis zum 3D-Röntgen. Hier bündeln 1.200 Mitarbeiter Aktivitäten und Know How der gesamten Dental-Produkt-Range. Zu Carestream Dental gehört auch einer der weltweit führenden Entwickler für digitales Röntgen, die Trophy Radiologie S.A. in Paris, in deren französischen Laboratorien Forschung und Innovation des Unternehmens ansässig sind. Die meisten Dental-Produkte wurden bis jetzt exklusiv unter der Marke Kodak Dental Systems vertrieben. Die Carestream Dental Bildverarbeitungs- und Praxisverwaltungssysteme ermöglichen Zahnmedizinern die Optimierung ihrer Arbeitsabläufe und der Patientenversorgung, indem Bilder und Daten einfach und effektiv erfasst, weitergegeben und genutzt werden können. Weitere Informationen zu Carestream Dental erhalten Sie unter www.carestreamdental.com.

Das nenn` ich mal ne Aufhellung…

von Bonald Decker

an diesem oberen seitlichen Schneidezahn. Vergesellschaftet war diese mit einer ausgeprägten submukösen Schwellung. Die Schmerzbehandlung erfolgte bei dem überweisenden Kollegen; die weitere Therapie in zwei Terminen dann bei uns…

Auch wenn neun Monate postoperativ noch keine vollständige Remission zu verzeichnen ist, kann man von einer bisher erstaunlichen Heilungs“tendenz“ sprechen.

Oder nicht?

P.S.: Natürlich nur in „2D“…

;-))))))))))))))

Crystal Tips – Update

von Hans – Willi Herrmann

Unser ehemals riesiger Vorrat an Riskontrol- Ansätzen der Firma Acteon (gekauft, um die Praxis mit kostenlosen Adaptern ausrüsten zu können)  ging langsam zu Ende.
Das hatte ich schon länger zum Anlass genommen, mich nun intensiver mit den Crystal Tips – Ansätzen zu beschäftigen. Vielleicht erinnern sie sich – ich hatte die Crystal Tips auf der  Info- Dental in Frankfurt im November 2010 kennengelernt und der erste Eindruck in der Praxis, hier beschrieben, war vielversprechend. Alles funktionierte einwandfrei, lediglich die Länge der Kanülen hatte ich als zu lang empfunden.

Und genau das ist jetzt geändert, es gibt zwei Varianten, Crystal Tip Original und Crystal Tip HP, letztere 2,5 cm kürzer als die Standard – Variante.

HP steht im Übrigen für High Pressure.
Diese Kanülen weisen lediglich 2 Luftkanäle auf gegenüber 4 Luftauslässen bei der Original- Kanüle. Ein höherer Luftdruck soll das Resultat sein. Warum diese Änderung ? Je nach Adapter kam es mit den Original- Kanülen zu einem deutlich feststellbaren Druckluftabfall gegenüber dem Original- Ansatz.  Die Modifikation soll nun dies beheben.

Kurze Kanüle, 4 Luftauslässe.

Das wäre eigentlich meine Traumkombination, denn ich war mit dem Luftausstoss an meinen Sirona Sprayvit – Spritzen eigentlich zufrieden.
Gibt es noch nicht, soll aber in absehbarer Zeit erhältlich sein.
Es ist nämlich von Herstellerseite geplant, sowohl die kurze wie auch die lange Variante als normale und HP – Variante anzubieten. Dann sollte eigentlich alles perfekt sein. Fast zumindest – bei der Riskontrol habe ich es als vorteilhaft empfunden, die Spitze biegen zu können. Das geht bei der Crystal Tip nicht in gleichem Maße, wenngleich im Schaftbereich sehr wohl eine gewisse Biegung möglich ist. Dafür ist der Kopf wesentlich kleiner als bei der Riskontrol, und der Adapter ist drehbar, was die geringere Flexibilität ausgleicht, für manche Anwender sogar überkompensiert.

Nachwievor gibt es die Crystal – Tip Ansätze (einschließlich kostenloser Adapter) nur im Direktvertrieb. Bei Interesse wenden Sie sich an CRYSTAL TIP GERMANY / EUROPE

Soren & Lars Schneider
Wettiner Strasse 5

04105 Leipzig

Oder  direkt per eMail über:

wr.germany@me.com

Ausserdem  existiert eine kostenfreie Nummer zur Bestellung für Anrufe aus dem Fest- oder Mobilfunknetz:

0800 801 12345

Wäre noch der Preis.
Den hatte ich günstiger in Erinnerung.
Ein schneller Preischeck ergab Kosten von 13 Cent für die Riskcontrol und 23 Cent für die Crystal Tip. Sind sie den Aufpreis wert ?  Ich werde es ausprobieren. Bislang funktioniert alles einwandfrei. Meine Riskontrol – Adapter habe ich dennoch erst mal nur beiseitegelegt, um sie gegebenfalls reaktivieren zu können.

Endlich das Update

von Christian Danzl

Lange hat es gedauert, aber Schlumbohm hat endlich das Update für den Endo-Pilot rausgeschickt (für die Kunden, die am Update-Service teilnehmen).

Was ist neu?

  1. Die Feilenbilbliothek ist erweitert worden.
  2. Der Reziprok-Modus ist überarbeitet worden.
    Die Programmierung ist einfacher geworden.  D.h. Rechts- und Linkslauf sowie Pause wird jetzt in Millisekunden angegeben und die Geschwindigkeit im rpm.
    Ein einfaches Verstellen der Geschwindigkeit bei gleichbleibenden Drehwinkeln ist aber leider immer noch schwierig (schön wäre es, wenn die Drehwinkel direkt eingestellt werde könnten, wie beim alten ATR-Motor).
    Desweiteren funktioniert jetzt auch die Auto-Stop Funktion im Reziprokmodus.
    Die volle Drehmomentkontrolle bei Reziprok ist natürlich geblieben.
  3. Frei programmierbare Feilensequenzen.
    Man kann jetzt – wenn man die die vom Hersteller vorgegebenen Feilensequenzen nicht benutzen will – sein eigenes Hybridsystem einprogrammieren, und muss nicht kreuz und quer durch die Systeme springen.Die eigenen Feilenfolgen werden in der „my file“-Bibliothek abgelegt.
    Vorgeschlagen sind hier schon:
  • enge Kanäle
  • normale Kanäle
  • weite Kanäle
  • Spezial
  • Revision

Pro Kategorie können bis zu 10 Feilen in beliebiger Kombination einprogrammiert werden.

So sind bei mir z.B. unter „enge Kanäle“ die von Michael Arnold vorgeschlagenen
Maillefer ProFile 15/06 > Maillefer ProFile 20/04 > VDW FlexMaster 15/06 einprogrammiert.
In „Spezial“ ist die Two-File-Endo mit FKG Scout RaCe 10/02 normal und FKG Easy RaCe 25/06 im Reziprok-Modus (momentan Rechts 12, Links 6, Pause 2 bei 400 rpm) abgelegt (Alternativkombination: Maillefer PathFile 13/02 normal und VDW Mtwo 25/06 reziprok.
Für eine weitere Aufbereitung kann ja noch eine 35/06 bei gleichen Parametern nachgeschoben werden (wenn die 25/06 reziprok nicht leicht auf Länge geht, kann mit einer RaCe 15/02 evtl. 20/02 oder Pathfile 16/02 evtl. 19/02 der Gleitpfad erweitern werden).

Die frei programmierbaren Sequenzen sind sicher für viele das „Killer-Feature“, denn so können bewährte Feilenkombinationen mit den richtigen Drehzahlen und Torsionswerten sehr einfach eingesetzt werden.
Wir werden sehen, ob uns hier einige Vorschläge diesbezüglich erreichen.

Ich glaube, man kann sagen, dass der Endopilot seine einzigartige Vielseitigkeit mit diesem Update noch weiter ausgebaut hat.

2D vs. 3D (XI)

von Ronald Wecker

Zahn 26 zeigte über mehr als 6 Monate wiederkehrende Fistelungen distobukkal im Bereich der Interdentalpapille zwischen 26 und 27.

Nach einer über einen längeren Zeitraum aus allgemeinmedizinischen Gründen verordneten Antibiotikaeinnahme kam es zu einer Abheilung der Fistelung.

Klinisch zeigt sich der Zahn vollkommen symptomfrei. Lediglich die vernarbte Fistelöffnung weist auf das Geschehene hin.

Radiologisch (2D) zeigt sich interdental 26/27 ein knöcherner Einbruch. Das mit großer Wahrscheinlichkeit vorhandene zweite mesiobukkale Kanalsystem scheint unaufbereitet zu sein.

Das angefertigte DVT lässt das wahre Ausmass der knöchernen Destruktion erkennen. Die nicht mittenzentrierte Lage der Wurzelfüllung in der mesialen Wurzel erhärtet den Verdacht auf ein unaufbereitetes zweites mesiobukkales Kanalsystem.

Zahn 27 zeigt im übrigen eine normale, nicht reizüberdauernde Kaltsensibilität. Die Sondierungstiefen bewegen sich innerhalb der physiologischer Grenzen.

Made in Germany

von Olaf Löffler

Notstand am Dienstag nachmittag. Plötzlich ging die Tür des Autoklaven nicht mehr zu.
Die Plastikverkleidung der Tür hing locker an selbiger herum und die Tür konnte nicht vercshlossen werden. Der geplante Sterilisationsvorgang musste ausfallen.

Gut ist, wenn man ein Reservegerät hat. Ein Leihgerät steht nicht sofort zur Verfügung.

Was war passiert? Am Rand der Verkleidung waren kleine Stücke ausgebrochen.
Die nun bloßliegenden Stifte erinnern an parapulpäre Stifte. Unglaublich erscheint, daß man beim Hersteller in die dünne Plastikverkleidung auch noch eine Führung zur Türöffnung ohne Verstärkung eingebaut hat.

Der Anruf beim Depot brachte die Bestätigung – bekanntes Problem.
Kosten ca. um die 500,00 € + Mwst.

Das Gerät, ein Melag Vakuklav 40 B ist seit Februar 2008 im Einsatz.

Wie ein roter Faden zieht sich die Defektanfälligkeit neuer Geräte durch unsere Praxis. Die Rückfragen bei Kollegen ergeben oftmals ein gleiches Bild.

Garantieansprüche von 6 Monaten im gewerblichen Bereich werden für mich immer unverständlicher angesichts der Preisintensität und der Preissteigerungen medizinischer Geräte.
Wenn ich heutzutage diese doppelt bereithalten muss um arbeitsfähig zu bleiben sind deutliche Kostensteigerungen im Gesundheitswesen unausweichlich. Diese sind nicht der Altersstruktur der Patienten oder dem Bürokratiewahn geschuldet.

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Neustart (II) – Verkabelung

von Christoph Kaaden

Letzte Woche habe ich hier über unseren Praxis-Neustart geschrieben.

Hierzu heute der nächste Beitrag:

Im Zuge der „Multi-Media“-Ausstattung unseres Behandlungszimmers hatte ich recht konkrete Vorstellungen…

Ich wollte gerne 3 Monitore an der Behandlungszeile (12-Uhr Position hinter einer Glasscheibe) zur möglichen Darstellung von

- Abrechnungssoftware

- Röntgensoftware

und

- Mikroskop-Video-Bild

Ferner sollte ein Monitor an der Behandlungseinheit in der Lage sein, dass Mikroskop-Video-Bild bzw. wahlweise das Röntgenbild zeigen zu können (Hiermit hatten wir in den letzten Jahren bei den Patienten sehr gute Erfahrungen gemacht).

Als Röntgensensor haben wir uns im Vorfeld für einen Kodak 6100 Sensor entschieden, der mittels USB-Anschluss an der PC im Behandlungszimmer angeschlossen werden muss.

Zuletzt war auf „9 Uhr“ die Übertragung des Mikroskop-Video-Bildes auf einen Fernseher (zur besseren Mitbetrachtung der Behandlung u.a. für die Assistenz) gewünscht.

Zur vereinfachten Bearbeitung der von uns häufig mitgefilmten Behandlungen hatte mich ferner Oscar von Stetten (Danke Ossi!!!) in der Planungsphase auf die Idee gebracht, einen H264-Recorder „zwischenzuschalten“. Dieser ist in der Lage, das über die HD-Videokamera Aufgenommene gleich in eine MP4-Datei umzuwandeln, um diese dann auf einem Computer zu speichern… somit endlich kein „lästiges“ Auslesen der MC Karte mehr…!!!

Klingt kompliziert das Ganze…???

na ja…

was soll ich sagen…

so sieht die entsprechende Planungsskizze der „Verkabelung“ aus…

Um dies umsetzten zu können, müssen im Vorfeld u.a. einige Leerrohre vorgesehen werden, die einen entsprechenden Durchmesser (u.a. für den HDMI Stecker) aufweisen. Ferner sind z.T. (passive) HDMI bzw. USB Repeater notwendig.

Mein Dank für die quasi reibungslose „Planung und Umsetzung“ geht massgeblich an Holger Stölting (Fa. Advance Computer).

Und hier noch ein paar Impressionen des Ganzen:

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Gewinner 2012

von Hans – Willi Herrmann

Es ist Anfang Januar. Das Jahr hat gerade begonnen. Und schon gibt es Gewinner 2012 ? Sollten wir nicht über die Gewinner 2011 reden ? Werden wir, in einem weiteren Beitrag, aber schon heute scheint festzustehen, wer die Gewinner 2012 sein werden. Es sind die Hersteller von endodontischen Nickel – Titan – Instrumenten, denn in der GOZ 2012 werden die Kosten von Nickel – Titan Einmalinstrumenten als berechnungsfähig genannt. Kaum bekannt, knallten da vermutlich Sektkorken im Hause der NiTi – Hersteller, denn diese Entwicklung wird zwangsläufig den Kauf von Ni -Ti – Instrumenten vorantreiben.

Und der  Zahnarzt hat nun beim PKV- Patienten die Möglichkeit, NiTi – Instrumente mehrmals zu verwenden, diese aufwändig zeit- und kostenintensiv  wiederaufzubereiten und die Instrumente auch noch aus eigener Tasche zu zahlen oder aber Einmalinstrumente zu verwenden und die Kosten dafür  der PKV in Rechnung zu stellen.

Man muss kein herausragender Prophet sein, um die Konsequenzen dieser Entwicklung vorhersagen zu können. Der Absatz an NiTi – Instrumenten wird weiter steigen.

Apropos Prophezeiungen – Hier noch zwei Mutmaßungen, die sich dem „test of time“ stellen müssen. Kann sein, dass ich falsch liege, wir werden sehen.

1. Um die SAF – Feile war es in der letzten Zeit sehr still geworden. Wurde  vor und kurz nach Markteinführung  den hier bei WURZELSPITZE vorgetragenen kritischen Sichtweisen zur SAF- Feile energisch widersprochen und eine neue Ära der Wurzelkanalaufbereitung herbeibeschworen, so scheint heute vieles von dem, was an möglichen Problemen genannt worden war, in der Tat sich bewahrheitet zu haben.

Ich persönlich sehe weiterhin in der SAF- Feile ein interessantes Mittel zur Reinigung von Wurzelkanälen. Man kommt aber nicht umhin, festzustellen, dass diesem Instrument der große Markterfolg bisher verwehrt blieb. Hier spielt nicht nur, aber auch der hohe Preis dieser Feile von über 40 Euro eine Rolle.

Dieser Pferdefuss ist seit dem 01.01.2012 weggefallen. Es besteht also kein Grund mehr, aus Kostengründen das System abzulehnen. Mal schauen, ob sich  dieser Umstand  in einer Revitalisierung des SAF- Systems äußert. Ich bin weiterhin zurückhaltend diesbezüglich, am Preis der Feile liegt es aber von nun an jedoch definitiv nicht mehr. Schafft die SAF – Feile nun den Durchbruch ? Wenn nicht, dann wirft dies das System auf längere Sicht nachhaltig zurück.

2. Ursprünglich stand hier etwas ganz anderes. Aber unmittelbar nach Erscheinen des Beitrags hat ein Kollege hat mich in seiner ihm eigenen, ebenso tiefgründigen wie unnachahmlichen Art  via Email darauf hingewiesen, man solle nicht die PKV auf Ideen bringen, auf die dort keiner von alleine kommen würde.

Und wie recht er hat, der Kollege.
Ich werde vermutlich schon in Rente sein, bevor bei der PKV irgendjemand sich die GOZ 2012 diesbezüglich einmal genauer anschaut.  Die lesen doch die neue GOZ höchstens ganz oberflächlich, jede Wette.